Wohnen in deutschen Städten: So richtest Du Deine Single-Wohnung optimal ein

Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist gespalten: Während strukturschwache Regionen und ländliche Gebiete sowie Ostdeutschland an Bevölkerung verlieren, zieht es immer mehr Menschen in die Metropolen – allen voran München, Frankfurt am Main und Berlin/Potsdam. Der Trend der Verstädterung wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter fortsetzen. Ein weiterer Trend: Immer mehr Menschen wohnen allein. Die Zahl der Single-Haushalte nimmt also zu. Das hat auch Folgen für die Art, wie wir wohnen. Wir stellen Daten und Fakten vor und geben Tipps für die richtige Einrichtung einer Single-Wohnung.

Städte boomen

Laut dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut leben momentan 19 Millionen Bürger in den 30 größten Städten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23 Prozent. Der Boom der Städte wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter anhalten. Denn immer mehr Menschen beginnen ein Studium, in den Metropolen sind Wirtschaftswachstum und Produktivität überdurchschnittlich und damit attraktive Arbeitsplätze vorhanden. Auch ältere Menschen ziehen in die Städte. Denn dort erhoffen sie sich eine bessere Versorgung, attraktiveres Freizeitangebot und mehr soziale Kontakte.

Metropolen: München, Frankfurt, Berlin

Die Städte mit dem größten Wachstum sind laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) Berlin, München und Frankfurt:

  • Berlin wird bis 2035 um rund 0,5 Millionen Einwohner reicher sein und damit um 15 Prozent auf eine Bevölkerungsgröße von dann über 4 Millionen anwachsen.
  • München wird im selben Zeitraum um über 14 Prozent auf dann 1,66 Millionen Einwohner wachsen.
  • Frankfurt wird mit 814.000 Einwohnern im Jahr 2035 um rund 11 Prozent anwachsen.

Diese Entwicklung hat natürlich weiter steigende Miet- und Wohnkosten zur Folge. Rund 940.000 Wohnungen werden dort mittelfristig fehlen, wenn die Boom-Regionen nicht ihre Bautätigkeit steigern.

Immer mehr Single-Haushalte

Verstärkt wird der Druck auf den Markt in den Boom-Regionen noch durch den Trend zu Single-Haushalten. Laut einer Studie von Prognos im Auftrag von Allianz wird die Zahl der Haushalte bis 2045 um 18 Prozent zunehmen.

Schon 2009 lebten fast 16 Millionen Menschen in Deutschland allein und übertreffen mit 39,8 Prozent anteilsmäßig andere Haushaltsgrößen. In Hamburg oder Berlin waren es sogar damals schon mehr als 50 Prozent Single-Haushalte. Bis heute ist die Zahl bereits stark angestiegen – und sie steigt weiter.

Was bedeuten diese Trends für den Einzelnen?

Jeder Einzelne spürt diese Trends zunächst durch steigende Mieten und erschwerte Wohnungssuche. Die Bautätigkeit der Kommunen muss sich deshalb der steigenden Nachfrage anpassen. Hinzu kommt, dass auch den veränderten Anforderungen der Menschen Rechnung getragen werden muss: Da immer mehr Menschen allein leben, müssen auch mehr Wohnungen entstehen, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Single-Haushalte: Die richtige Einrichtung einer Single-Wohnung

Wenn Du wenig Platz zur Verfügung hat, musst Du eben kreativ werden. Weil genau der Platz in den Großstädten Mangelware ist, bieten sich multifunktionale Möbel an, wie wir hier im Blog bereits beschrieben haben.

Die haben noch einen weiteren Vorteil. Denn machen wir uns nichts vor: Wer alleine wohnt, der fühlt sich eben hin und wieder auch einsam. Dieses Gefühl wird noch verstärkt, wenn Du alleine an einem Tisch sitzt, an dem sechs Personen oder mehr Platz hätten, wie die Einrichtungsexpertin Birgit Knutzen weiß. Wenn Besuch kommt, möchtest Du aber natürlich trotzdem genug Platz für alle Deine Gäste haben, oder? Die Möbel von CUBELIX kommen Dir da entgegen, denn sie passen sich Deinen Bedürfnissen optimal an. So kannst Du Deine Single-Wohnung zum Wohlfühlen einrichten:

  1. Sei flexibel: An einem großen Esstisch sitzt Du ziemlich verloren da, wenn Du allein bist. Aber wenn Besuch kommt, dann brauchst Du trotzdem einen. Mit CUBELIX kannst Du Dir einen großen Esstisch ganz einfach zusammenstecken, wenn Du ihn für die nächste Dinner-Einladung brauchst (zum Beispiel aus Deinem Bett). Und ansonsten zum Beispiel einen mittleren runden Tisch in der Küche nutzen.
  2. Spare Platz: Nutze Räume voll aus – aber stopf sie bitte nicht voll. Wie das geht? Zum einen kannst Du Raumteiler einsetzen. Sie schaffen eine optische Trennung zum Beispiel zwischen Wohn- und Schlafbereich. Gleichzeitig bieten sie Stauraum. Zum anderen kannst Du vielleicht auf Räume verzichten: Brauchst Du eine separate Küche wirklich? Gemütlicher und platzsparender ist es, eine Küchenzeile in einen größeren Wohn- und Essbereich einzubauen. Das freigewordene kleine Zimmer kannst Du jetzt als Schlafraum nutzen.
  3. Mehr Licht bitte: Durch Beleuchtungsinseln lassen sich verschiedene Bereiche innerhalb eines Raumes ebenfalls voneinander abtrennen. Deshalb ist es gut, mehrere Lichtquellen im Raum zu haben, die zum Beispiel den Sessel am Bücherregal, das Sofa oder den Esstisch beleuchten. Das schafft Gemütlichkeit und räumliche Aufteilung.
  4. Hänge Spiegel auf: Spiegel vergrößern kleine Räume optisch und sorgen so für mehr Weite auch in kleinen Räumen.

Mach aus Deiner Wohnsituation und Deiner Single-Wohnung das Beste für Dich – ganz individuell, damit Du Dich wohlfühlst.

 

Bildquelle: (c) Anselm Baumgart / Fotolia

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