New Work ist mehr als Employer Branding

Die Digitalisierung führt nicht nur zu Produktinnovationen, die wir früher allenfalls in Filmen wie „Zurück in die Zukunft“ erwartet hätten. Sie hat auch gravierende Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen. Digitale Infrastruktur ermöglicht Flexibilität und ein (Zusammen-)Arbeiten unabhängig von Zeit und Ort. Der New Work-Ansatz trägt dem Rechnung, indem es den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Doch nur, wenn New Work im Unternehmen konsequent umgesetzt wird und mehr als ein griffiger Slogan im Employer Branding ist, kann es positive Wirkung entfalten.

Authentizität statt Hochglanz-Broschüre

New Work bedeutet nicht, attraktive Slogans auf die Website oder in eine Hochglanzbroschüre zu schreiben, um im War for Talents erfolgreich zu sein. Vielmehr muss das Gesamtunternehmen transformiert werden. Über Social Media und authentische Statements der Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner entwickelt sich der Werbe-Effekt dann quasi ungefiltert und ist weitaus wirksamer als professionelle Kampagnen.

Was beinhaltet New Work?

Technologische Infrastruktur

Die Nutzung von technologischen Schnittstellen und Social Media verändern die Unternehmenskommunikation – intern wie extern. Durch die Technologien wird Kommunikation erleichtert, Abteilungen können sich vernetzen und so gemeinsam an Projekten arbeiten. Das verändert auch die Kultur, weil Zusammenarbeit etwaige Konkurrenzkämpfe um Ressourcen ablösen kann. Durch die Nutzung sozialer Medien wird die Kommunikation authentisch, da sie keiner Freigabe aus der Chefetage mehr unterliegen kann. Das erhöht die Transparenz.

Arbeitsplatzinfrastruktur

Die Raumgestaltung passt sich den Arbeitstypologien und Aufgaben an. Arbeitsplätze werden flexibel, oft auch jeden Tag neu verteilt. Kreativität braucht die passende Einrichtung. CUBELIX bietet dafür ein ideales Konzept: Durch seine Flexibilität kann das Möbelsystem Kreativität fördern und unterstützen (Mehr dazu auch unter Kreativworkshop: Warum die Ausstattung so wichtig ist). Hinzu kommt: IKEA-Einheitsbrei können viele nicht mehr sehen. CUBELIX ist auch optisch außergewöhnlich und weckt auf den ersten Blick Assoziationen zu Arbeitsplatz und Unternehmenskultur. Flexible Arbeitsplätze lassen sich mit diesem System einfach realisieren, da Würfel und Platten durch neues Kombinieren auch neue Möbel ergeben, die sich zudem leicht erweitern lassen.

Organisationsdesign und Führung

Flache Hierarchien und vernetzte Strukturen ermöglichen einen modernen und transparenten Führungsstil, der nicht auf Hierarchie mit Weisung und Kontrolle basiert, sondern auf dem Prinzip von Moderation und Ermöglichen. Führungskräfte schaffen für die Mitarbeiter Räume, in denen sie ihre Arbeit möglichst gut machen können, bieten Rat und Unterstützung in Konflikten. Ein partnerschaftlicher Führungsstil ermöglicht Kreativität und ist ein wichtiger Teil von New Work.

Agile Arbeitsmethoden

Agile Arbeitsmethoden ersetzen klassisches Wasserfallmanagement, indem auf das schnelle Entwickeln von Lösungen gesetzt wird. Die Aufgabe wird Schritt für Schritt nachjustiert und in enger Abstimmung mit dem Kunden immer neu definiert. Produkte werden „mit Luft“ designt, so dass immer Spielraum bleibt für kostengünstige und schnelle Veränderungen.

New Work: Ein ganzheitlicher Ansatz

Der New Work-Experte Stephan Grabmeier betont, dass die Etablierung des New-Work-Konzeptes eines ganzheitlichen Ansatzes bedarf. New Work umfasst Organisation, Infrastruktur, Mangement-Methoden, Führungsstil und generationenübergreifendes miteinander Arbeiten. All diese Bereiche beeinflussen sich gegenseitig und müssen deshalb auch einer Gesamtbetrachtung unterzogen werden. Wenn New Work konsequent umgesetzt wird, dann entstehen moderne Arbeitsplätze, die sich am Menschen und nicht am Unternehmen ausrichten – und gerade deshalb zu mehr unternehmerischem Erfolg führen.

Bildquelle: Rawpixel.com / Fotolia.de

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