Kreativität lässt sich nicht erzwingen - jedoch fördern

Kreativität hat man – oder eben nicht? Diese Auffassung ist längst überholt. Kreativität ist kein ominöses Talent, das dem einen in die Wiege gelegt wurde, dem anderen aber leider nicht. Sondern sie lässt sich durch eine offene und transparente Unternehmenskultur sowie auch durch eine anregende Einrichtung unterstützen und fördern.

Kreativität ist Pflicht

Wie unterstützt man die Kreativität seiner Mitarbeiter? Kreativität ist schließlich etwas, das man zwar lernen kann, auch fördern kann – aber sicher nicht erzwingen. Das Problem an der Sache: Kreativität in Unternehmen ist heute notwendiger denn je. Denn nur wer kreativ ist, entwickelt neue Lösungen, neue Produkte und Services. Nur Unternehmen, die sich beständig weiterentwickeln, sogar neu erfinden, bleiben mittel- bis langfristig konkurrenzfähig. Die Digitalisierung sorgt für beschleunigte Innovationszyklen; wer zu lange an seinem Bestseller von vorgestern klebt, dessen Marktanteile werden von der Konkurrenz geschluckt – und zwar schneller als er „Innovation“ sagen kann.

Die Unternehmenskultur: Misserfolge entstigmatisieren

Die gute Nachricht: Unternehmen können eine ganze Menge tun, um die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern. Um kreative Vorschläge und Lösungsansätze nicht schon im Keim zu ersticken muss es eine offene und transparente Unternehmens- und Kommunikationskultur geben. Denn Vorschläge zu machen, die aus der Reihe tanzen, birgt auch immer das Risiko des Scheiterns. Gleichzeitig haben diese Vorschläge aber auch das Potenzial dazu, das nächste große Ding zu werden. Nur wenn Unternehmen und Führungskräfte eine Kultur prägen, in der Vorschläge gehört und ausprobiert werden und Scheitern entstigmatisiert wird, besteht die Chance, etwas wahrhaft Großes zu entwickeln.

Die richtige Einrichtung

Wichtig für die Kreativität ist auch die richtige Einrichtung. Oder hat jemand schon mal von kreativen Finanzbeamten gehört, die auf mausgrauem Teppichboden in ihren Drehstühlen von Rollcontainer zu Rollcontainer fahren und Akten sortieren? Eben.

1. Optik

Es beginnt bei der Optik. Eine moderne und offene Unternehmenskultur mit Freiräumen für die Mitarbeiter sollte sich auch nach außen zeigen. Eine ansprechende Farbpalette und ein minimalistisches Design wie das von CUBELIX sind hier die halbe Miete.

2. Haptik

Leider oft vernachlässigt: Die Haptik. Dabei ist sie gerade bei Möbeln immens wichtig. Die sollen schließlich bequem und angenehm anzufassen sein. Bei CUBELIX setzen wir deshalb auf eine hochwertige Verarbeitung der Materialen und hohe Qualität bei der Oberfläche.

3. Funktionalität

Schön anzusehen und anzufassen – das ist zwar nett, reicht aber bei weitem nicht. Eine kreativitätsfördernde Umgebung muss auch funktional sein. Kreativ zu sein bedeutet, sich auszutauschen, auf den ersten Blick absurde Gedanken zu verfolgen und auszuspinnen. Das heißt in der Gruppe zusammenzuarbeiten und sich auszutauschen. Verschiedene Perspektiven müssen zusammenkommen, um gute und kundenorientierte Ergebnisse zu erzielen. Je nach Phase des Prozesses sind mal mehr, mal weniger Personen daran beteiligt. Genauso flexibel wie der Kreativitätsprozess sollte deshalb auch die Einrichtung der Kreativecke sein.

Da ist es gut, wenn sich das Mobiliar an die Bedürfnisse der Besitzer anpasst. Die Sitzwürfel von CUBELIX kannst Du in Deiner Kreativecke immer neu gruppieren und bei Bedarf auch umbauen. Das ist übrigens auch aus einem anderen Grund kreativitätsfördernd: Denn Du tust etwas Praktisches, Dein Kreislauf kommt in Schwung, viele Sinne werden angesprochen. All das fördert Verknüpfungen im Gehirn. Das wirkt kreativitätsfördernd (mehr dazu auch in unserem Beitrag zu Kreativworkshops). Die CUBELIX-Kreativecke ist die richtige Umgebung für produktiven Gedankenaustausch.

„Ja, und dann…“ – die Wahrnehmung verändern

Mit dem Ja-und-dann-Spiel kannst Du lernen, Ideen und Vorschläge positiv zu betrachten. Wahrscheinlich hast Du es bei Dir selbst schon beobachtet: Jemand macht einen Vorschlag – und Dir fallen sofort fünf Gründe ein, warum das nicht geht. Du sagst: „Ja, aber…“. Übe stattdessen zu sagen „Ja, und dann…“. Das verändert Deinen Blickwinkel. Der Satz zwingt Dich nämlich dazu, das Potenzial der Idee in den Vordergrund zu stellen und einen eigenen Gedankengang zur Konkretisierung hinzuzufügen.

Um diesen Prozess zu üben, geht man zu zweit zusammen. Der erste beginnt z.B. mit: „Gestern bin ich in der Südsee geschwommen.“ Der zweite antwortet: „Ja, und dann ist mir ein Hai begegnet.“ Wieder der erste: „Ja, und dann bin ich ganz schnell davon geschwommen.“ Gespannt wie die Geschichte weitergeht? Du hast es selbst in der Hand – mit Deiner Kreativität.

Natürlich geht das auch mit beruflich relevanteren Themen – der zweite Schritt. Zum Beispiel in einer Parfümerie „Um die Markenbindung zu erhöhen könnten wir an unsere Kunden duftende Blumensträuße verschicken.“ Der erste Gedanke: Zu teuer. Zu viel Aufwand. Wo kriegen wir im Winter Blumen her? Stopp. „Ja und dann schreiben wir kleine Kärtchen dazu.“ – „Ja und dann könnten wir diese Kärtchen auch beduften, das wäre günstiger und weniger aufwändig.“ – „Ja, und dann legen wir nur eine Blume dazu, das wertet das Ganze auf.“ So wird nach praktikablen Umsetzungsmöglichkeiten für gute Ideen gesucht – statt sie gleich als unmöglich ad acta zu legen.

Menschen sind per se konservativ. Sie wollen lieber das Alte bewahren als es radikal zu verändern. Doch genau das müssen wir immer häufiger tun. Stehen wir dem Neuen und der Kreativität positiv gegenüber. Schaffen wir Räume, die unsere Kreativität fördern. Es lohnt sich.

 

Coverbild: © Rawpixel.com / Fotolia.com

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