Die Kreativbranche: Freiheit versus Sicherheit

Die Kreativbranche umfasst viele Berufe: Texter, Designer, Grafiker… sie alle sind irgendwie kreativ. Angehörige der Kreativbranche arbeiten besonders oft als Freelancer. Sie werden für Projekte angeheuert, haben aber keinen dauerhaften Arbeitsvertrag. Sie genießen große Freiheit, können sich (vermeintlich) aussuchen, was ihnen Spaß macht – verzichten dafür aber auf Errungenschaften des Sozialstaats wie Renten- und Arbeitslosenversicherung und müssen für die Krankenversicherung teils ganz schöne Summen hinblättern. Die Frage, die sich viele aus der Kreativbranche stellen lautet: Wie kann ich meine Freiheit behalten – und trotzdem ein gewisses Maß an Sicherheit erreichen?

Freiheit – Nur schöner Schein?

Auf den ersten Blick scheint es ein Traumjob zu sein: Kreative picken sich aus einer Vielzahl von Angeboten das heraus, das ihnen am besten gefällt, erfüllen den Auftrag und machen dann erst mal wieder einen Monat Urlaub. Freie Zeiteinteilung, arbeiten wo und wann sie wollen – all das können Freelancer.

Tatsächlich ist die Freiheit aber beschränkt durch finanzielle Engpässe. Auch Kreative müssen schließlich essen und Miete bezahlen. Die Realität sind oft prekäre Bedingungen, unterdurchschnittliche Löhne und ungenügende Altersvorsorge. Finanzielle Engpässe zwingen oft dazu, Aufträge anzunehmen – das drückt den Preis. Hinzu kommt, dass Kreative nicht in Berufsverbänden oder Gewerkschaften organisiert sind, die eine starke Lobby bilden könnten und auf politischer Ebene Regeln ausfechten.

Arbeiten, wo man will

Sich gegen eine Festanstellung und für das Leben als Freiberufler oder Unternehmer zu entscheiden, erfordert Mut und eine gewissen Risikobereitschaft. Die Arbeit für das eigene Startup (à LINK) oder als Freelancer birgt zwar Unsicherheit, ermöglicht aber – trotz aller damit verbunden Unsicherheiten – auch große Freiheiten. Wer sich gut organisiert, kann als Freelancer eine gute Work-Life-Balance erzielen und Privatleben und Beruf miteinander vereinbaren.

Freelancer arbeiten häufig von zu Hause aus (Lese dazu unseren Beitrag „Wie Du Dein Home-Office optimal einrichtest“) oder in Co-Working-Spaces. Sie sind flexibel und erledigen Aufgaben über den Tag verteilt „zwischendurch“. Dafür brauchen sie eine flexible Einrichtung, die sich an die Bedürfnisse anpasst und den Raum optimal (aus)nutzt.

Das Prinzip von CUBELIX ermöglicht das: Die leichten Möbel lassen sich schnell um- und abbauen, verrücken oder bei Bedarf erweitern. Sie sind so designt, dass sie ein gutes Ordnungs- und Ablagesystem ermöglichen.

Auch Büros oder Startups, in denen Freelancer von Zeit zu Zeit anwesend sind, profitieren von der Flexibilität von CUBELIX, da Arbeitsplätze bedarfsorientiert umgestaltet werden können.

Ein bisschen mehr Sicherheit?

Der Umsatz der der Kultur- und Kreativwirtschaft liegt in Deutschland in Milliardenhöhe – das ist auf einer Ebene mit der Automobilbranche. Die Kreativen schätzen ihre Freiheiten; die meisten entscheiden sich bewusst gegen die Fesseln einer Festanstellung. Auch eine gewerkschaftliche Organisation widerspricht den kulturellen Gegebenheiten der Branche. Trotzdem: Eine Lobby in der Politik wäre bitter nötig.

Inzwischen gibt es einzelne Projekte, die den Kreativen die Möglichkeit geben, ihre Einkommenssituation und damit ihre Sicherheit zu verbessern. Zum Beispiel die Plattform jovoto.com. Anders als andere Crowdworking-Plattformen, die Dienstleister und Unternehmen zusammenbringen, entscheidet hier nicht der Markt über den Preis. Die Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt einer fairen Unternehmer-Dienstleister-Beziehung, die auf einer New-Work-orientierten und wertebasierten Kultur basieren. Jovoto fungiert als eine Art Assessment Center für eine kreative Karriere – und bietet Aufstiegsmöglichkeiten und garantierte Folgeprojekte.

So ist auch für Kreative Freiheit möglich, ohne ganz auf Sicherheit verzichten zu müssen.

Bild: © Jacob Lund / Fotolia.com

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.